Auf den Tag genau vor einem Jahr habe ich hier den ersten Post zu meinem Dämonmeister verfasst. Alex und Nico geistern immer noch in meinem Kopf herum, obwohl der erste Teil ihrer Geschichte geschrieben ist. Aber irgendwie ... fehlt da noch eine Hälfte. Mehr als eine Hälfte sogar. Ich gab das Finale in Teil Eins ziemlich versiebt.
Mittlerweile würde ich sogar sagen, dass mein Dämonmeister eines meiner Herzblut-Projekte ist. Natürlich hänge ich an jedem Projekt und an vielen Ideen, aber Alex und Nico sind etwas Besonderes. Anfangs waren sie nur als eine Fingerübung gedacht und jetzt ... ich wüsste nicht was ich ohne dieses Projekt machen würde.
Es ist seltsam, dass gerade die beiden mich nicht loslassen. Mir ist vor einiger Zeit schon klar geworden, dass mein Dämonmeister ganz stark auf einen Re-Write zu steuert. Alex will ihre Geschichte. Sie will ihre Geschichte aber so erzählt haben, dass sie wirklich packt und nicht auf mickrigen 260 NS elends verhungert.
Also ... was macht man (frau) in diesem Fall?
Gedanken.
Viele, viele Gedanken. Und deswegen schreibe ich auch gerade diesen Post hier. Alex und Nico sind immer noch in meinem Kopf. Lebendig, zickig und eingeschnappt weil ich sie so lange zappeln lasse, aber langsam glaube ich, dass ich soweit bin um diese Geschichte so zu schreiben, wie sie es verdient hat. Ich bezweifle auch, dass Alex früher Ruhe geben wird.
Also. Was lernt man daraus? Romanfiguren können wirklich dickköpfig sein ...
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